Mittwoch, 30. Januar 2019

Bananenbrot



Schon wieder ein Rezept? Aber ja doch! Bananenbrot geht einfach immer!!! Ich backe es in letzter Zeit eigentlich wöchentlich, da es so schnell weg ist. Es passt in der Früh als Frühstück, am Nachmittag als Kaffeebegleiter und abends beim Lesen hat man immer eine Hand frei für ein kleines Stückchen. Bananenbrot ist saftig und krümelt so gut wie gar nicht. Manche lieben es einfach so, wie es aus dem Ofen kommt, andere reichen Marmelade dazu oder übergießen das Brot am Ende mit einer Schoko-Glasur, erlaubt ist, was schmeckt. Ich habe heute eine vegane Mascarpone-Espresso-Creme dazugemacht. 


Bananenbrot ist ein Rezept aus dem englischen Raum, genaugenommen aus den USA. Es ist in Wirklichkeit auch ein Kuchen und das Brot im Namen irritiert ein wenig, denn auch die Konsistenz gleicht einem Kuchen und hat mit Brot nicht besonders viel am Hut, außer der Kastenform vielleicht. Im Gegensatz zu anderen Kuchenrezepten ist Bananenbrot viel gesünder, weil es fast ohne Zucker auskommt und alle anderen Zutaten, die dafür in den Teig kommen, haben wenig Kalorien aber viele Nährstoffe. In der gelben Frucht stecken beispielsweise viele Mineralien und die Banane ist ein tolles Mittel gegen Depressionen. Eine aktuelle Studie von MIND hat nachgewiesen, dass sich viele Probanden nach dem Verzehr von Bananen viel besser fühlten. Das liegt daran, dass in Bananen Tryptophan vorkommt, eine Art von Protein, das der Körper in Serotonin umwandeln kann.  Aber genug gequatscht! Für ein leckeres, veganes und saftiges Bananenbrot braucht man:

3 Tassen Mehl (ich mische im Verhältnis 2:1 je  2 Tassen Dinkel- und 1 Tasse Weizenmehl)
1 Tasse gemahlene Haselnüsse
5 EL Kakaopulver, ungesüßt
3 Tl Backpulver
4 reife Bananen
eine Prise Salz
1 Pkg Vanillezucker
1/2 Tasse Rapsöl
1 Tasse Mandelmilch
4 El Ahornsirup
3 Tl Zimt
1 Tasse braunen Zucker
4 El vegane Schokodrops
2 Tl Apfelessig
Backpapier

Der Teig für das Brot ist schnell gemacht: In einer  Rührschüssel zerdrückt man mit einer Gabel die Bananen und gießt die Mandelmilch dazu. Danach kommt der Ahornsirup, der Apfelessig, der Vanillezucker und das Öl dazu. Mit einem Schneebesen wird alles gut vermischt. In einer anderen Schüssel kommen alle trockenen Bestandteile, wie Mehl, Backpulver, Zucker, Haselnüsse, Salz, Zimt und Kakao und werden zu einer einheitlichen Masse verrührt.

Nun gibt man die trockene Mischung immer löffelweise zu den zerdrückten Bananen und hebt diese portionsweise unter bis alles aufgebraucht ist. Am Schluss kommen noch die Schokodrops dazu und fertig ist der Teig. 

Dann wird eine Kastenform mit Backpapier ausgekleidet und der Teig hineingefüllt. Glattstreichen und für 50 - 60 Minuten bei 200 Grad backen. Je nach Ofenleistung, am besten nach 50 Minuten eine Stäbchenprobe machen.




Wer noch eine Mascarpone-Espresso-Creme dazumachen möchte, nimmt einfach eine 250g-Packung vegane Mascarpone (in Österreich gibt es diese beim Penny) und rührt eine halbe Tasse Espresso rein und gibt 2 El Ahornsirup dazu. Ich hab noch Mandeln gehackt und die Creme damit verfeinert. Es schmeckt aber auch ohne Beilage sehr lecker und das Brot bleibt lange saftig. Ich könnte es täglich essen :)) und serviere es am liebsten zu einer Tasse heißem Kaffee. Das Brot kam übrigens auch bei allen meinen Freunden total gut an und viele konnten gar nicht glauben, dass es vegan ist. 

Kommentare:

  1. das klingt aber sehr lecker,
    danke für den Tipp
    wird gleich nachgebacken denn auf so ein Rp.hab ich schon lange gewartet, - dein Produkt sieht sehr gesund aus und Bananen in jeder Form Lecker.
    lieben Gruß angelface

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    1. oooohja! ich liebe dieses Bananenbrot, momentan bin ich ein wenig süchtig danach haha! Viel Freude beim Nachbacken :)))

      lg zurück !

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